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7. Dezember – „Tag des brandverletzten Kindes”

Jedes Jahr müssen allein in Deutschland mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren mit Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich versorgt werden, ca. 6000 Kinder verletzen sich so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen. Um auf die Folgen von thermischen Verletzungen im Kindesalter, deren Behandlung, die Unfallgefahren und die Erste Hilfe aufmerksam zu machen, ruft Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. jährlich am 7. Dezember zum bundesweiten „Tag des brandverletzten Kindes” auf.

Verknallt an Silvester! Motto 2019

Unter dem Motto „Verknallt an Silvester” findet am 7. Dezember zum zehnten Mal der „Tag des brandverletzten Kindes” statt und rückt insbesondere Unfallgefahren, ausgehend von Feuerwerkskörpern, in den Mittelpunkt.

Weitere Infos zum Aktionstag unter https://www.tag-des-brandverletzten-kindes.de

Den Aktionsflyer findet ihr unter https://www.tag-des-brandverletzten-kindes.de/fileadmin/Paulinchen/2019/2019_TDBK/2019_TDBK_Flyer_web.pdf

Ihr wollt Spenden?

hier geht es zum Spendenformular: https://secure.spendenbank.de/form/3069/

Jede Spende hilft!

„Noch ganz klein – schon brandverletzt“ – heute ist „Tag des brandverletzten Kindes“

„76 % aller thermisch verletzten Kinder sind jünger als 5 Jahre. Die meisten dieser Unfälle passieren
im häuslichen Bereich und nicht, wie von vielen Eltern vermutet, im Straßenverkehr“, weiß
Dr. Kay Großer, Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“.
„Die Unfallzahlen in der Hochrisikogruppe – Kinder unter 5 Jahren – stagnieren seit Jahren auf hohem
Niveau. Deshalb muss Prävention rechtzeitig ansetzen, bestenfalls schon in der Schwangerschaft,
spätestens mit der Geburt.“

„Zu der Hauptunfallursache bei Kindern unter 5 Jahren zählt die Verbrühung durch beispielsweise
eine Tasse mit heißem Tee, aber auch Kontaktverbrennungen an heißen Oberflächen haben in den
letzten Jahren zugenommen“, betont Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für
brandverletzte Kinder e.V. „Kinder haben erst ab ca. 9 Jahren ein Verständnis für Gefahren im
Haushalt. Deshalb ist Präventionsarbeit wesentlich, um Eltern, Verwandte und Angehörige auf
Unfallgefahren hinzuweisen und zu zeigen, wie man kleine Kinder vor Verbrennungs- und
Verbrühungsunfällen schützen kann.

Paulinchen e.V. ruft Partner wie Kliniken, Feuerwehren,
Apotheken, Kitas, Praxen oder Einzelpersonen am 7. Dezember zum Mitmachen auf, denn je mehr
Aktionen am „Tag des brandverletzten Kindes stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das
Thema „Noch ganz klein – schon brandverletzt!”

 

Jeder kann sich beteiligen oder eine Aktion im persönlichen Umfeld initiieren. Auf der Webseite
www.tag-des-brandverletzten-kindes.de werden neben Aktionsideen auch alle Veranstaltungen und
Aktionen zum „Tag des brandverletzten Kindes” aufgelistet.

So schützen Sie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder

• heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abstellen
• Kabel (Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunter hängen lassen
• heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten absichern
• Badewassertemperatur kontrollieren
• Wärmflaschen fest verschließen
• Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren
• Speisen aus der Mikrowelle umrühren und probieren
• Steckdosen sichern
• Föhn und Heizdecken nicht in Babybettchen legen
• Vorsicht mit Rotlichtlampen
• Putzmittel sicher wegschließen

 

Links

http://www.tag-des-brandverletzten-kindes.de

https://www.paulinchen.de

(Pressemitteilung vom 18.11.2018 | Paulinchen e.V.)